Blütenpollen: Superfood und Wundermittel

Blütenpollen sind schon lange kein Geheimtipp unter den natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln mehr. Ihre wirksamen Nährstoffe haben sie zu einem echten Superfood werden lassen. Was sie zum natürlichen Wundermittel machen und wie man Blütenpollen verwendet erfahren Sie hier!


Wie werden Blütenpollen gewonnen?

Die Bienen sammeln Blütenstaub, den sie mit Pollenkamm und Pollenschieber in den Pollenhöschen am letzten Beinpaar als Klumpen sammeln. Sie fliegen von Blüte zu Blüte und sammeln feinsten Blütenstaub, der dann durch Enzyme und Nektar zu den uns bekannten Blütenpollen verkleben. Während dieses Prozesses bestäuben Bienen die Blüten und tragen so zu unserem Ökosystem bei.


Warum gelten Blütenpollen als Superfood?

Blütenpollen haben wichtige Inhaltsstoffe die bei Zellstoffvorgängen im Körper eine wichtige Rolle spielen.

  • 22% Proteine

  • 20% reduzierte Zuckerarten

  • 12% Aminosäuren, davon 21 von 22 essentiellen Aminosäuren, die der Körper benötigt, allerdings nicht selbst herstellen kann


sowie ein breites Spektrum an Mineralstoffen wie


  • 2-4% Kalium

  • 1-2% Magnesium

  • 1-1.5% Kalzium

  • 1-2% Eisen

  • 0.2-1% Silizium

  • 1-1.5 Phosphor


und außerdem nahezu alle Vitamine (B1 bis B12, C, D, E, K und das Provitamin A). Außerdem sind Blütenpollen sehr proteinreich.


Wie wirken Blütenpollen im Körper?

Blütenpollen enthalten viele wichtige Nährstoffe, die die kleinen Körner zu einem echten Wundermittel machen. So helfen sie beispielsweise zur Stärkung des Immunsystems, liefern Energie, unterstützen das Herz-Kreislauf System und helfen sogar der Verdauung und zur Gewichtsreduzierung.


  • Die Vitamine, Proteine und Mineralstoffe stärken das Immunsystem

  • Die aktiven Enzyme in Blütenpollen stärken Magen und Darm. So können Verstopfung, Durchfall und Magenverstimmungen vorgebeugt werden.

  • Die Fettsäure Lezithin entgiftet und treibt die Fettverbrennung an.

  • Blütenpollen haben einen hohen Rutingehalt und unterstützen so das Herz und die Gefäße. Durch das Flavonoid wird die Durchblutung gefördert. So helfen Blütenpollen bei Herzrhythmusstörungen, Venenentzündungen und Arteriosklerose. Lysin trägt zur Hämoglobinbildung bei.

  • Honig und Pollen haben eine anti-allergische Wirkung und können zur Desensibilisierung eingesetzt werden.


Wie nimmt man Blütenpollen ein?

Dank ihrer äußeren Schutzschicht können Pollenkörner leicht aufgenommen und verdaut werden. Blütenpollen eignen sich super im Müsli oder Joghurt sowie mit fermentierten Nahrungsmitteln wie Honig oder ein Sauerteigbrot. 4mix ist ein Honig-Pollen Gemisch das die Einnahme erleichtert.

Da Pollen wichtige Eiweiße mit hitzeempfindlichen Enzymen enthalten sollen Pollen nur unerhitzt verzehrt werden.



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